Lebensweg

Johann Sebastian Bach wurde am 31. März (in mehreren Quellen wird sein Geburtsdatum im Julianischen Stil angegeben – 21. März) 1685 in Eisenach (Deutschland) in eine Musikerfamilie geboren. Mehrere Generationen der Familie waren seit Beginn des 16. Jahrhunderts Berufsmusiker. Bachs Eltern starben früh und er wurde von seinem älteren Bruder großgezogen, der als Organist an der Kirche diente. Sein Bruder brachte ihm die Grundlagen der Musik bei und wählte als Material hauptsächlich klassische Samples. Aber der jüngere Bach wusste, dass der ältere Bach die Noten moderner Modekomponisten unter Verschluss hielt. Nachts, im Mondlicht, machte er sich auf den Weg zum wertvollen Schrank und transkribierte wertvolle Musik für sich. Stellen Sie sich seine Enttäuschung vor, als sein älterer Bruder, der von den Nachtangriffen erfahren hatte, ihm sowohl das Original als auch die Kopie abnahm. Bach Jr. schwor unter Tränen, dass er, wenn er diese Musik nicht spielen könnte, eine andere schreiben würde – noch besser. Und er hat es geschrieben. Seit Abschluss seines Studiums hatte Bach viele Positionen inne. Er war Hofmusiker in Weimar, Orgelwart in Arnstadt und Organist in Mühlhausen. In dieser Zeit erlangte er als virtuoser Organist große Berühmtheit. 1723 zog Bach nach Leipzig, wo er bis zu seinem Lebensende lebte. Die Leipziger Zeit wurde zum Höhepunkt des Schaffens des Komponisten; es waren die Jahre, in denen seine monumentalsten Werke entstanden, wenn auch in materieller Hinsicht sehr schwierige Jahre. Er arbeitete als Kantor an der Thomaskirche und an der Schule dieser Kirche und leitete auch die studentische „Musikhochschule“. Bis zu seinen letzten Tagen schrieb er weltliche und geistliche Musik für verschiedene Instrumente. Sein Nachlass umfasst mehr als 1.000 Werke, doch zu seinen Lebzeiten wurde nur eines veröffentlicht – die festliche Kantate „Der Herr ist mein König“. In seinen letzten Lebensjahren und nach Bachs Tod begann sein Ruhm als Komponist zu schwinden: Sein Stil galt im Vergleich zum aufkeimenden Klassizismus als altmodisch. Im hohen Alter erblindete Bach beinahe. Sein Schwiegersohn nahm die Musik unter dem Diktat des großen Komponisten für ihn auf. Der berühmte Augenarzt John Taylor, der nach Leipzig kam, führte an Bach zwei Augenoperationen durch, die jedoch nicht halfen. Das letzte von Bach geschriebene Werk hieß „Hier erscheine ich vor Deinem Thron“. Am 28. Juli 1750 erlangte er unerwartet sein Augenlicht zurück, doch am Abend erlitt er einen Schlaganfall und Johann Sebastian Bach starb in Leipzig. Im Schaffenserbe des großen Komponisten finden sich bis auf die Oper fast alle Genres des Spätbarocks: Werke für Solisten und Chöre, Orgel- und Tastenmusik sowie Orchesterkompositionen. Das Hauptausdrucksmittel ist Polyphonie kombiniert mit Harmonie. Bachs Musik wurde von vielen berühmten Komponisten geschätzt, die zu Klassikern wurden – Mozart, Beethoven, Chopin, Mendelssohn. Er gilt auch als herausragender Künstler und Lehrer. Und Leipzig ist jedes Jahr Gastgeber des Bachfestes, einer prestigeträchtigen internationalen Veranstaltung in der Welt der Musik, die dem Werk dieses großen Komponisten gewidmet ist.

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Johann Sebastian Bachs Einfluss auf die Musik

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Johann Sebastian Bach gilt als einer der einflussreichsten Komponisten in der Geschichte der Musik und sein Einfluss erstreckt sich über verschiedene Bereiche:

Kompositorischer Stil

Bach war ein Meister der Barockmusik und seine Kompositionen haben einen enormen Einfluss auf die Entwicklung der Musikgeschichte gehabt. Er perfektionierte die polyphone Kompositionstechnik, bei der mehrere unabhängige Stimmen miteinander verwoben sind. Seine Werke zeichnen sich durch komplexe Harmonien, virtuose Melodien und sorgfältige Kontrapunktik aus. Bachs Kompositionsstil beeinflusste zahlreiche Komponisten nach ihm, einschließlich der Wiener Klassiker wie Mozart und Haydn.

Orgelmusik

Bach war während seines Lebens vor allem als virtuoser Organist bekannt. Seine Orgelwerke sind bis heute von großer Bedeutung. Er entwickelte neue Spieltechniken und erweiterte das Repertoire für die Orgel. Bachs Orgelmusik legte den Grundstein für die weitere Entwicklung dieses Instruments und beeinflusste Generationen von Organisten.

Musikalische Formen

Bachs Werke umfassen eine Vielzahl von musikalischen Formen, darunter Fugen, Choräle, Konzerte und Kantaten. Er perfektionierte diese Formen und erweiterte ihre Möglichkeiten. Seine Fugen sind Meisterwerke der Kontrapunktik und haben zahlreiche Komponisten inspiriert, ähnliche Werke zu schaffen. Auch seine Kantaten, insbesondere diejenigen, die er für den Gottesdienst komponierte, hatten einen großen Einfluss auf die Entwicklung der Kirchenmusik.

Musikalische Bildung

Bach war nicht nur ein herausragender Komponist, sondern auch ein engagierter Musikpädagoge. Er unterrichtete Schüler und komponierte Lehrwerke wie das “Wohltemperierte Klavier”, um die Grundlagen der Musiktheorie und des Komponierens zu vermitteln. Bachs pädagogischer Ansatz hatte einen nachhaltigen Einfluss auf die Musikbildung und legte die Grundlagen für die Entwicklung der Musiktheorie im 18. und 19. Jahrhundert.

Insgesamt hat Johann Sebastian Bachs Musik die Kompositionspraxis, die musikalische Formgebung und die Musikbildung nachhaltig geprägt. Sein Einfluss reicht weit über seine Zeit hinaus und seine Werke werden noch heute als Meilensteine der Musikgeschichte betrachtet.

Johann Sebastian Bach – deutscher Komponist und Organist

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